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Kreistag beschließt -Aus- für Hauptschule

Liebe Unterlüßerinnen und Unterlüßer, liebe Schülerinnen und Schüler,

am späten Donnerstag gegen 17:00 Uhr war es soweit. Eine historische Entscheidung für die Schullandschaft des Landkreises Celle, aber leider auch eine traurige tief greifende  historische Entscheidung für Unterlüß wurde mehrheitlich getroffen.

Mit Verabschiedung des Schulgutachtens hat der Kreistag beschlossen, u.a. die Unterlüßer Hauptschule zu schließen und flächendeckend im Landkreis – leider nicht in Unterlüß – Oberschulen einzurichten.

Ich bedauere diesen Schritt der Schließung unserer Hauptschule sehr.

Gerade in den letzten Jahren haben wir intensiv mit Eltern, Schülern, Ratsvertretern dafür gekämpft, unsere Schule gut zu positionieren und zu einer Sekundarschule mit Zukunft weiter zu entwickeln. Und das mit Erfolg! Gutes pädagogisches Konzept, viele Schüler, auch aus Faßberg, Hermannsburg und Eschede, Kooperationen mit verschiedenen Firmen, zwei 10. Klassen mit Realschulabschluss, neu sanierte Räumlichkeiten und eine Top moderne Dreifeldsporthalle.

Aber das Wichtigste: Gute Abschlüsse, z.B. Realschulabschluss mit 1,0 und umfangreiche Übergänge in Ausbildungsverhältnisse oder weiterführende Schulen (98 %!!!).

Leider wurden diese positiven Aspekte, die eigentlich das wichtigste Kriterium für die Weiterführung einer Schule sein sollten, nicht angemessen berücksichtigt. Viele Gespräche, Verhandlungen und Eingaben bei der Kreisverwaltung führten leider zu keinem Erfolg.

Sicherlich geht auch der demografische Wandel nicht an Unterlüß vorbei und die eigenen Geburtenzahlen füllen keine  weiterführende Schule mehr, aber mit der jetzigen Konzeption wäre es für unsere Kinder und ihre Bildung die beste Lösung gewesen, die Schule zu erhalten und den Schülern der umliegenden Gemeinden die Möglichkeit zu eröffnen, unsere Schule zu besuchen. Denn eines steht unweigerlich fest: Schule ist einer der entscheidensten Standortfaktoren, insbesondere für die Ansiedlung von jungen Familien.

Nun ist die Entscheidung des Landkreises gefallen. Es werden flächendeckend auch in der Stadt Celle Oberschulen eingeführt. Dadurch soll lt. Aussage des LK die Bildungssituation für unsere Kinder insbesondere durch größere Schuleinheiten verbessert werden. Denn finanzielle Gesichtspunkte waren nicht ausschlaggebend. Lt. Gutachten kostet die neue Schullandschaft mehr Geld.

Wir müssen uns jetzt dieser demokratischen Entscheidung unserer gewählten Kreistagsvertreter stellen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich hoffe und wünsche mir, insbesondere für unsere Kinder, dass der LK recht behält.

Wir haben in der Vergangenheit alles vor Ort für eine gute Bildung unserer Kinder im Rahmen der Möglichkeiten getan und das mit Erfolg. Nun muss sich zeigen, dass auch dieses Konzept erfolgreich sein wird, damit nicht Schulentwicklung auf dem Rücken unserer Kinder ausgetragen wird.

Was bedeutet dieser Beschluss nun konkret für unsere Unterlüßer Kinder?

• Ab dem Schuljahr 2012/2013 werden keine 5. Klässler mehr in Unterlüß eingeschult. 

• Die derzeitigen Klassen der Hauptschule sollen weitestgehend auslaufen und grds. vor Ort bis zum Abschluss (9. oder 10. Klasse) beschult werden.

• Die Unterlüßer Kinder besuchen vorrangig ab der Klasse 5  (Schuljahr 2012/2013) die neue Oberschule in Hermannsburg. Die Schuleinzugsbereiche im LK Celle werden aufgehoben.

In den nächsten Wochen und Monaten werden  sich der Landkreis und die Schulen viel mit den Einzelheiten beschäftigen müssen. Wir werden sie dabei begleiten und unterstützen und versuchen, das Beste für unsere Unterlüßer Kinder herauszuholen. Nähere Auswirkungen und Einzelheiten werden wir dann in Kürze bekannt geben.

Wir sollten nun auch weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen, für die Zukunft unserer Kinder und unseren schönen Ort.

Ihr

Kurt Wilks

 


Neues über unsere Schule - Stand Juli 2011

Im letzten Jahr hat Unterlüß sich sehr stark für den Erhalt der örtlichen Hauptschule eingesetzt.  Seitens des Landkreises Celle wurde festgelegt, dass sich Unterlüß einem Wettbewerb mit der Hermannsburger Hauptschule bis zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 stellen wird. Diejenige Hauptschule, die in zwei Jahren mindestens 15 Schüler im Durchschnitt pro Schuljahr neu aufnimmt, wird auch zukünftig bestehen bleiben, so der damalige Tenor. Unterlüß hat sich diesem Kampf gestellt – es wurden Unterschriften gesammelt, Plakate und Flyer gedruckt und vermehrt auf die gute pädagogische Arbeit hier in Unterlüß hingewiesen. Doch ein im Juni dieses Jahres aktuell vorgestelltes Schulstrukturgutachten sieht eine Schließung der Hauptschule Unterlüß vor. Das Gutachten kann auf der Internetseite des Landkreises Celle unter www.landkreis-celle.de eingesehen werden. Dass die Hauptschule Unterlüß sich beweisen konnte und die geforderten Schülerzahlen erzielen konnte, wird im Schulstrukturgutachten leider nicht konkret betrachtet.

Bis Mitte August sollen Handlungsempfehlungen durch den Landkreis erarbeitet werden. Gemäß Schulstrukturgutachten soll die Unterlüßer Hauptschule demnächst geschlossen werden. Es ist eine Kooperation zwischen Faßberg und Eschede vorgesehen, wobei die Unterlüßer Schüler Faßberg zugeordnet werden. Das gute pädagogische Konzept und die Qualität der Schule, die auch durch die erreichten Abschlüsse dokumentiert wird, werden nicht erwähnt. Aus der Abschlussklasse haben bereits 15 Schüler direkte Lehrstellen erhalten. Alternativen zur Schließung werden nicht aufgezeigt.

Nach unserer Auffassung sollten andere Möglichkeiten gesucht werden, um eine Beschulung vor Ort aufrechterhalten zu können. Zurzeit besuchen Kinder aus Eschede, Faßberg, Hermannsburg und Unterlüß die 9. und 10. Klasse, die zweizügig sind. Der Wettbewerb um die Schülerzahlen, die positiven Erfahrungen, auch bei der Zusammenarbeit mit der Fa. Rheinmetall und die gute pädagogische Arbeit sind wichtige Punkte für den Erhalt. Lt. Bürgermeister Wilks sollten Gespräche gesucht und neue Beschulungsmöglichkeiten vor Ort geschaffen werden. Dies könnte auch in Zusammenhang mit einer gemeinsamen Oberschule im Nordkreis und einer Außenstelle in Unterlüß realisiert werden.

Die Schüler der Hauptschule Unterlüß kämpfen weiterhin um den Erhalt der Schule. Sie sammelten eigenständig Unterschriften und überreichten die Liste der Gemeinde Unterlüß im Anschluss an die Schulausschusssitzung am Mittwoch, den 06.07.2011.

Über das weitere Verfahren werden wir laufend berichten.




Neues über unsere Schule - Stand 10.03.10

Unterlüßer Hauptschule erhält Bestandsgarantie für die kommenden 2 Jahre…

Aufgrund der Empfehlungen des Schulausschusses des Landkreises Celle hat der Kreistag am 9. März u.a. beschlossen, die Hauptschule in Unterlüß zunächst nicht zu schließen. Ab diesem Schuljahr wird es sich so verhalten, dass sich Unterlüß einem Wettbewerb mit der Hermannsburger Hauptschule bis zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 stellen wird. Diejenige Hauptschule, die in zwei Jahren mindestens 15 Schüler im Durchschnitt pro Schuljahr neu aufnimmt, wird auch zukünftig bestehen bleiben. Die Hauptschulzweige in Sülze und Faßberg werden zum Ende dieses Schuljahres geschlossen. Für Unterlüß, Hermannsburg und Faßberg wird ein gemeinsamer Schuleinzugsbereich geschaffen. Das heißt, dass z. B. die Faßberger und Hermannsburger Hauptschüler ab Schuljahresbeginn die Möglichkeit erhalten, auch den Hauptschulstandort Unterlüß zu besuchen.


Neues über unsere Schule - Stand 08.03.10


Am 04. März befasste sich der Schulausschuss des Landkreises Celle unter TOP 4. erneut mit der Haupt- und Realschulsituation im Nordkreis.

Gemeinsam von CDU- und SPD- Fraktion im Kreis wurde ein modifizierter Antrag eingebracht, der u.a. zum Ergebnis hatte, die Unterlüßer Hauptschule entgegen der ursprünglichen Auffassung der Kreisverwaltung nicht zu schließen.

„Nach vielen Gesprächen, Verhandlungen und Überzeugungsarbeit haben wir es geschafft, die Unterlüßer HS zunächst zu erhalten“, so Bürgermeister Kurt Wilks.

Bevor der endgültige Weg frei wird, müssen die gefassten Empfehlungen noch vom Kreisausschuss und zuletzt vom Kreistag am 09. März beschlossen werden.

Die Empfehlung des Schulausschusses sieht folgende Grundsatzpunkte vor:

Ab diesem Schuljahr soll sich Unterlüß einem Wettbewerb mit der Hermannsburger Hauptschule bis zu Beginn des Schuljahres 2012/2013 stellen. Diejenige Hauptschule, die mindestens 15 Schüler je Einschulungsjahrgang (5. Klasse) vorweisen kann, soll auch zukünftig weiter bestehen bleiben. Dafür wird zukünftig  ein gemeinsamer Schuleinzugbereich für Unterlüß, Hermannsburg und Faßberg geschaffen.

Da die Faßberger HS komplett ab Schuljahresbeginn geschlossen werden soll, - die Realschule bleibt weiterhin bestehen -  kommt es auch besonders auf die Faßberger HS Kinder an, die Unterlüßer HS zu besuchen.  Denn die sehr gute pädagogische Arbeit, die hervorragende Berufsorientierung und die Möglichkeit ohne Schulwechsel in Unterlüß den Realschulabschluss zu erwerben, sprechen für sich.

Bürgermeister Wilks ist zuversichtlich, dass die Eltern die Qualitäten unserer Schule erkennen und Unterlüß wählen. „...denn nun haben die Eltern die Entscheidung zu treffen, welche Hauptschule auf Dauer Bestand haben wird.  Unsere Chancen stehen gut. Die Schulqualität und die vielen Möglichkeiten in den neu gestalteten Räumlichkeiten bis hin zum Schwimmunterricht und einer neuen Dreifeldsporthalle wird viele Eltern und Schüler auch außerhalb von Unterlüß überzeugen.“

Die Schülerbeförderung stellt dabei für die Schüler kein Problem dar. Denn der Landkreis als Schulträger wird auch dafür sorgen, dass sowohl z.B. Faßberger, Müdener oder Hermannsburger Schüler, die die HS in Unterlüß besuchen möchten kostenfrei und zeitnah dorthin transportiert werden.


Neues über unsere Schule - Stand 18.01.10

Am 13. Januar sollte in der Schulausschusssitzung des Landkreises Celle ein Empfehlungsbeschluss des Ausschusses zum weiteren Vorgehen gefasst werden. Im Ergebnis wurde jedoch keine Beschlussempfehlung abgegeben. In einer weiteren Schulausschusssitzung am 04.03.2010 soll dieser Punkt noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Nach einer formellen Diskussion, ob der TOP überhaupt behandelt werden solle, wurden die Standpunkte der Kreisverwaltung, der Fraktionen und der Elternvertreter ausgetauscht.

Die Kreisverwaltung hatte vorgeschlagen, die Hauptschulen des Nordkreises in Hermannsburg zusammenzuführen, was bedeuten würde, dass die HS in Unterlüß auf Dauer geschlossen werden würde.

Die CDU Fraktion brachte eine neue veränderte Variante ins Spiel, die auch schon am Vortag durch die Cellesche Zeitung angekündigt worden war:

Die Hauptschule in Faßberg sei nach wie vor nicht zu halten. Zwischen den HS Unterlüß und Hermannsburg solle ab nächstem Schuljahr ein Wettbewerb starten. Die Eltern des Nordkreises entscheiden, ob sie ihre Kinder zur HS nach Hermannsburg oder nach Unterlüß schicken möchten. Daher würden die Schuleinzugbereiche im Nordkreis für die HS aufgehoben werden.

Unklar waren in diesem Zusammenhang noch die Dauer dieses Wettbewerbsvergleiches und die Bedingungen. Eingangs sollte nur Unterlüß eine Mindestforderung von 15 Schülern in der Klasse 5 erreichen. Nach mehreren Hinweisen wurde aber deutlich, dass auch Hermannsburg bei einem Wettbewerb die gleichen Bedingungen wie Unterlüß erfüllen und sich nicht nur Unterlüß dem Wettbewerb stellen müsse.

Letztendlich wurde in der Einwohnerfragestunde angeregt, den Schuleinzugsbereich auch für Eschedeer Hauptschüler zu öffnen, da bereits schon jetzt 6 Eschedeer Familien Ihre Kinder z.T. mit Sondergenehmigung nach Unterlüß schicken.

Ich hoffe, dass wir mit dieser neuen Variante - sollte sie beschlossen werden -  zeigen können, wie gut unsere Schule ist und somit den Erhalt sichern und unser Angebot auf den Nordkreis ausdehnen können.


Hauptschule Unterlüß darf nicht sterben

Lieber Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der letzten Zeit haben Sie sicherlich viel über die Schulsituation bei uns im Nordkreis gehört oder gelesen. Die Kreisverwaltung schlägt aufgrund eines Gutachtens vor, die Hauptschulen des Nordkreises in Hermannsburg zusammenzuführen, so dass unsere Unterlüßer Hauptschule geschlossen werden soll.

Wir haben in den vergangenen Wochen zusammen mit unserer Schule den Ratsvertretern, den Elternvertretern und dem Schulverein, sowie mit vielen Bürgern Gespräche geführt, Argumente gesammelt und Überzeugungsarbeit geleistet, um unsere Hauptschule vor Ort zu erhalten. Denn wir alle wissen, wie wichtig der Schulstandort für die weitere Entwicklung eines Ortes ist.

Ich hoffe, dass der Landkreis als Schulträger unsere Argumente berücksichtigt und die Bedeutung des Sekundarschulangebotes für Unterlüß angemessen würdigt. Denn Unterlüß ist gerade in der jetzigen Situation ein Sekundarschulstandort mit Zukunft und darf nicht aufgegeben werden.

Ihr

Kurt Wilks
(Bürgermeister)

 

Schüler sammeln Unterschriften zum Erhalt der Hauptschule in Unterlüß

Auch die Unterlüßer Schülerinnen und Schüler wollen sich aktiv am Erhalt des Hauptschulstandortes in Unterlüß beteiligen. Eigenständig initiierten sie in kürzester Zeit eine Unterschriftensammlung. Doch Überzeugungsarbeit mussten Sie nicht leisten, denn schließlich ist jede Bürgerin und jeder Bürger unserer Gemeinde daran interessiert, dass die Hauptschule in Unterlüß erhalten bleibt.

Stolz überreichten die Schülerinnen Sirin Ose  und Franziska Schier (Habighorst) am 07.01.2010 dem Bürgermeister Kurt Wilks eine Kopie der  insgesamt 1.079 Unterschriften, die am 11.01.2010 persönlich dem Landrat überreicht werden sollen.

 

 


Was spricht für den Erhalt der Hauptschule und einer Zusammenführung der Hauptschulstandorte des Nordkreises in Unterlüß?

Geburtenzahlen für Unterlüß wieder leicht steigend
Anhand der Geburtenliste der aktiven Einwohner der Gemeinde ist für den Zeitraum vom 01.10.2008 - 30.09.2009 gegenüber dem Vorjahr erstmalig eine Steigerung zu verzeichnen.

Stabile Einzügigkeit der Hauptschule bei Konzentration in Unterlüß
Trotz der positiven Geburtenprognose reicht die Geburtenanzahl aus Unterlüß sicherlich nicht für eine stabile Hauptschule aus. Daher wird eine Konzentration des Hauptschulstandortes in Unterlüß favorisiert. Mit den Schülern aus Hermannsburg und Faßberg ist eine stabile Hauptschulsituation auch in den unteren Klassen 5-7 möglich. Ab Klasse 8 stellt die Schülerzahl schon jetzt eine stabile Situation um 20 Schüler pro Klasse dar.

Der Realschulabschluss der 10. Klasse wird gut in Anspruch genommen
Die Inanspruchnahme der 10. Klasse in Unterlüß, die mit einer Anlaufphase von 3 Jahren vom Landkreis bewilligt wurde, ist wider Erwarten sehr gut angenommen, so dass im nächsten Jahr möglicherweise sogar von einer Zweizügigkeit der 10. Klasse ausgegangen werden muss.

Hervorragende pädagogische Leistung
Die pädagogische Situation ist in Unterlüß besonders hervorzuheben. Nicht nur durch die Auszeichnung „Pro Beruf“, sondern auch durch die aktive Zusammenarbeit mit der Firma Rheinmetall und anderen Unternehmen vor Ort, ist im Zusammenhang mit der 9. und 10. Klasse eine hervorragende Berufsorientierung gelungen. Im Rahmen der vor kurzem erfolgten Schulinspektion wird die Bestnote (++) für die Kooperation mit externen Partnern vergeben. Eine enge Zusammenarbeit und Verzahnung ab der 8. Klasse mit den Berufsschulen sowie einer Sozialarbeiterin im Rahmen der Maßnahme „Stärkung der Hauptschule“ verstärken das interessante Angebot.

Berufsberatung wird in der Schule groß geschrieben
Im Rahmen der Schulinspektion wurde für die Betreuung und Schülerberatung ebenfalls die Bestnote „Hervorragend“ vergeben. Auch das pädagogische Klima sowie die Führungsverantwortung erreichen den höchsten Bewertungsbereich.

Die Unterlüßer Schule verfügt über ausreichende Fachräume und Technikausstattung
In den vergangenen Jahren wurde verstärkt in den Gebäudekomplex der Hauptschule in Unterlüß investiert. Über eine Million Euro flossen in die Sanierung des Hauptschultraktes und der Aula, die auf den modernsten Standard (Bühne, Beleuchtung, Akustik, Technik usw.)  aufgerüstet wurden. Erst vor kurzem wurde die Sanierung des zweiten Traktes beendet (Kosten 250.000,00 €). Eine komplette Netzwerkverkabelung sorgt für modernen Standard für PC-Schulplätze. Eine moderne Schulküche, ein naturwissenschaftlicher Fachraum auf neustem Stand und umfangreiche Kleingruppenräume bieten funktionalen Unterricht auf hohem Standard.

Die neue Schulsporthalle bietet ausgezeichnete Sportmöglichkeiten
Der geplante Neubau der Schulsporthalle beinhaltet eine Investition von rund 2,5 Millionen Euro, an der sich der Landkreis Celle nach seiner Zusage unabhängig von dem Erhalt der Hauptschule aufgrund der derzeitigen Klassensituation für die nächsten 20 Jahre beteiligen wird. Sehr gute und neuste Sportmöglichkeiten würden hier den Schülern in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

Die Ganztagsschule hat  ein umfangreiches Angebot
In Unterlüß handelt es sich um eine gebundene Ganztagsschule - Verpflichtung für alle Schüler/innen an drei Tagen mit entsprechend eigener Infrastruktur (Küchenfirma, Mensabereich usw.). Die Ganztagsschule besteht zu den alten besseren Konditionen, d. h. es werden Lehrerstunden für den Unterricht am Nachmittag zur Verfügung gestellt (keine „Aufbewahrung“ durch Honorarkräfte).

Auch auswärtige Eltern schicken ihre Kinder nach Unterlüß
Derzeit besuchen unsere Hauptschule ebenfalls Kinder von Eltern aus den Nachbargemeinden  Eschede und Faßberg, die diese Schule wegen ihrer pädagogischen Eignung bewusst gewählt haben. Von daher kann grundsätzlich nicht davon ausgegangen werden, dass auswärtige Eltern ihre Kinder nicht nach Unterlüß schicken würden.

Unterlüß braucht eine Sekundarstufe
Unterlüß musste bei der letzten Schulstrukturreform auf eine Realschule als einzige eigenständige Gemeinde im Landkreis Celle verzichten. Nach langer Arbeit ist es gelungen, gemeinsam die 10. Klasse einzurichten, die wie beschrieben, einen sehr großen Erfolg hat und erstmalig für Unterlüß die Möglichkeit bietet, einen Realschulabschluss zu erwerben.

Unterlüß wäre als einziger Schulstandort im Landkreis Celle ohne Sekundarstufe von der Entwicklung abgehängt. In Hermannsburg kann man bereits jetzt an drei Schulformen den Realschulabschluss erwerben. Auch für die Fa. Rheinmetall ist ein stabiler Standort mit schulischen Möglichkeiten notwendig und als Imagefaktor unabdingbar.

In Unterlüß müsste bei einer Zusammenfassung der HS nicht gebaut werden
Bei einer Konzentration der Hauptschule in Unterlüß könnten bei einer Ein- bis Zweizügigkeit die Schüler aus Hermannsburg und Faßberg ohne weitere Anbauten untergebracht werden.

Das Image der HS Unterlüß stellt sich positiv dar
Die Begründung, Kinder an die HS nach Hermannsburg zu schicken, damit kein Rückschluss auf die tatsächlich besuchte Schulform möglich ist, kann als Argumentation sicherlich nicht ausschlaggebend sein. Unterlüß baut auf sein gutes Image mit einer berufsorientierten und pädagogisch wertvollen Sekundarschule.

Die Schülertransporte müssen nicht vollständig neu und kostspielig aufgebaut werden
Schon jetzt werden Schüler von Faßberg nach Unterlüß zur Schule transportiert. Ein gegenseitiger Austausch  wäre auch aus Kostengründen vorteilhaft.

 

Die positiven Gesichtspunkte, die Unterlüß als Hauptschulstandort zu bieten hat, sprechen für eine Konzentration des Schulstandortes in Unterlüß.


Daher ...
                           Schule mit Zukunft : Unterlüß hat's!


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