 Unterlüßer Sekundarschulstandort mit Zukunft?!
Wenn es nach dem Willen des Landkreises Celle geht, sind die Tage der Unterlüßer Hauptschule gezählt. Der Untersuchungsbericht der Hauptschul- und Realschulstandorte im Landkreis Celle, der durch den Landkreis Celle aufgestellt wurde, weist unter anderem alternative Vorschläge auf, die Hauptschulen des Nordkreises in Unterlüß oder Hermannsburg zu zentralisieren, wobei sich die Kreisverwaltung gegen Unterlüß entschieden hat.
Die vom Landkreis dargestellten Argumente sind schwer nachvollziehbar. Insbesondere erscheint unverständlich, warum der Landkreis Investitionsaufwendungen bei einer Zentralisierung der Hauptschulen in Unterlüß in Höhe von 1,6 Mio. verlangt, obwohl genügend Fachunterrichtsräume zur Verfügung stehen. Ein Ausbau wie in Hermannsburg ist in Unterlüß nicht erforderlich. Kann es sein, dass alternative Lösungsmöglichkeiten nicht betrachtet werden?
In seinem Gutachten bezeichnet der Landkreis die Hauptschule als sogenannte „Restschule“. Wir in Unterlüß achten unsere Hauptschüler sehr und bieten ihnen eine sehr gute, pädagogische und berufsorientierte Ausbildung, mit der Möglichkeit den Realschulabschluss zu erwerben. Dies bestätigen auch die durchweg positiven Ergebnisse der Schulinspektion. Entgegen der Auffassung des Kreises, diese Schulform würde von Eltern nicht angenommen, besuchen tatsächlich auch viele Escheder und Faßberger Schüler schon heute unsere Hauptschule.
Täglich fahren mehr als 1000 ArbeitnehmerInnen nach Unterlüß um hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen; aber den Kindern soll die Möglichkeit, hier eine sehr gut funktionierende Schule zu besuchen, verwehrt werden.
Wäre es nicht schön, seine Schulausbildung nach den persönlichen Eignungen und Befähigungen zu erwerben, als diesem abwerteten Stigmata „...nur Realschüler und Gymnasiasten wären wertvoll.“ nachzueifern.
Wir in Unterlüß beweisen das Gegenteil. Schule ohne Rassismus, Berufsorientierung, mit Bravour bestandene Schulinspektion, usw.. Unsere Hauptschule ist schon längst da, wo andere Schulen erst hin wollen.
Elke Meyer
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