
Entdeckertag der Region Hannover lockte viele Besucher nach Unterlüß
Zumindest einen Tag lang war der Nordkreis Teil des Großraum-Verkehrs-Hannover. Viele Hannoveraner haben das Angebot dazu genutzt, am 9. September mit dem metronom nach Unterlüß zu fahren, um dort auf Entdeckungsreise zu gehen. Und zu sehen gab es eine Menge. Stündlich bereiteten die Unterlüßer, allen voran Bürgermeister Kurt Wilks, den Reisenden mit einem Heidesträußchen und einem Ortsplan einen herzlichen Empfang.
Vom Bahnhof aus führte die Entdeckertour zunächst zum Albert-König-Museum. Über 400 Besucher zog es in die Kunstausstellung „Ferdinand Brütt – Ein Rückblick auf sein Werk“. Brütt war zu Lebzeiten bekannt als Genremaler des modernen bürgerlichen Lebens. Mit Gratisführungen durch die Ausstellung stellte Museumsleiter Dr. Klaus Homann Hochkarätige Werke, die in speziellen Thermobehältern aus der Hamburger Kunsthalle angeliefert wurden, gab es ebenso zu bestaunen wie Leihgaben aus Bergen. Zu dem Spätwerk Brütts gehören auch Landschafts- und Heidebilder, die einen kleinen Eindruck davon vermittelten, was es al nächstes zu sehen gab. Mit einem eigens für den Entdeckertag zur Verfügung gestellten CeBus ging es nach Neulutterloh in die echte Heide. 
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„Sie war zwar an manchen Stellen schon wieder verblüht“, berichtete ein Besucher aus Seelze, „doch dafür wurden wir mit einem überwältigendem Blick von Schillohs-Berg aus wieder entschädigt.“ Auf zwei ausgewiesenen Routen gelangten die Gäste so nach Lutterloh, wo sich die Dorfgemeinschaft viel Mühe zur Bewirtung und Unterhaltung gegeben hat. Pony-Reiten, Seile drehen und Heidschnucken-Schmaus standen unter anderem auf dem Programm.
Was vielen Bürgerinnen und Bürgern kaum noch über die Lippen geht, hörten sie an diesem Tag von den Großstädtern: „Dort zu leben, wo wir Ferien machen würden, das muss doch wahrhaftig ein tolles Leben sein.“ Recht haben sie, die Hannoveraner.
Mehr Infos unter www.entdeckertag.de
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